Mar y Sol

auf dem Weg nach Süden

Von Agathonisi nach Didyma und Iassos und ins Winterlager Bodrum

Marysol geht wieder an LandDie Festung in BodrumMilasAuf dem Markt von MilasSpaziergang in den Ruinen von IassosAlter Wehrturm in Iassosp1060572.JPGp1060560.JPGp1060554.JPGApollontempel in DidymaChillen am PoolBequeme Überfahrt mal nicht gegen den WindAgathonisi Ankerbuchtp1060533.JPGAgathonisiMit der Überfahrt von Agathonisi nach Didyma haben wir mal wieder den Kontinent gewechselt. Didyma Marina ist eine ganz neue Anlage und ist interessant, weil man von hier relativ schnell zum Apollontempel gelangt. Didyma selbst ist ein typisch türkischer Ferienort und für uns nicht interessant. Also war für den Tag der Ankunft Abhängen am Pool angesagt – durchaus auch mal eine angenehme Abwechslung. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Dolmus zum Apollontempel, der wegen seiner Größe schon ziemlich beeindruckend war. Viel besser aber war noch, dass diese Ausgrabung kaum besucht war und wir fast alleine hier durchschlendern konnten.

Von Didyma ging es weiter nach Iassos, am Ende der Güllükbucht gelegen und für uns ein echtes Kleinod. Es gibt dort einen kleinen Anleger an einem völlig untouristischen Ort unterhalb der antiken Stadt Iassos, deren interessanten Überreste zu besichtigen sind. Auch hier konnten wir ganz allein durch die mehr als 2000 Jahre alten Ausgrabungen laufen – bei Abendlicht eine ganz tolle Atmosphäre. Am nächsten Morgen ging es mit dem Dolmus in die nächstgelegene Stadt Milas, die einen riesigen Marktplatz besitzt, auf dem alle Bauern aus der Umgebung ihr Gemüse etc verkaufen. Welch eine Farbenpracht. Hier hatten wir das erste Mal das Gefühl, etwas Autentisches von der Türkei zu sehen. Frauen mit Pluderhosen und Kopftüchern, typische türkische Spezialitäten an kleinen Ständen, kaum einer spricht Englisch. Die Fahrt in dem knallvollen Dolmus hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Am nächsten Tag stand schon unsere Endstation Bodrum auf dem Reiseplan, das wir nach 45 Seemeilen und einem Lunchstopp in Gümüslük gemütlich erreichten. Wir waren gespannt auf die Bootswerft, bei der Mar y Sol nun 10 Monate an Land verbringen soll. Leider suchten wir vergeblich nach einem Wasserliegeplatz bis zum nächsten Morgen, an dem MarySol an Land gehen sollte. Gab es aber nicht, nur eine kleine Einfahrt für den Travellift. Also mussten wir noch eine Nacht in der teuren Marina in Bodrum verbringen, laute Livemusik bis morgens um 4Uhr direkt vor dem Boot inklusive. Das ist diese Art von Marina, die kein Mensch braucht.

Am nächsten Morgen – nach einer abenteuerlichen Einfahrt in das Becken bei starkem Wind und Wellengang – stand MarySol dann wieder an Land. Der erste Eindruck der Werft ist sehr gut. Es ist ein betonierter Platz, es gibt Duschen, Toiletten und das Personal ist sehr freundlich und kompetent. Wir haben ein gutes Gefühl. Nach  2 Tagen Entsalzen, Putzen, Aufräumen und Abdecken mit einer Plane bei 45 Grad im Schatten sitzen wir jetzt auf dem Flughafen auf Kos und freuen uns jetzt schon sehr darauf, die Reise im nächsten Jahr fortsetzen zu können.

Von Chios nach Cesme – Samos – Agathonisi

p1060517.JPG p1060511.JPG p1060509.JPG p1060498.JPG p1060502.JPG

Am Ende eines zweiten Besichtigungstages auf Chios fuhren wir die 8 Meilen rüber in die Türkei nach Cesme. Cesme hat eine imposante Festungsanlage, die über dem Hafen thront, natürlich einen großen Bazaar und viel Halligalli. Die neue Marina ist super, hier gibt es keine jugendherbergsmäßigen Klos und Duschen sondern nur Bäder (siehe Foto) und bis jetzt noch alles supersauber. Nach ausgiebiger Nutzung dieser überaus angenehmen Einrichtung ging es wieder zurück zu unserer Lieblingsinsel Samos, diemal zu einer uns unbekannten Ankerbucht Posidonia. Nach 10 Stunden rückenwindverursachter Schaukelei wartete dort schon ein kühles Bier und ein superleckeres Stifado darauf, von uns vernichtet zu werden.  Die Bucht ist sehr hübsch, es gibt nur ein paar Apartementhäuschen, ein Restaurant und einen kleinen Strand, dafür aber einen schönen Ausblick auf die türkische Küste. Allerdings war es uns dort zu stickig und wir ankerten wieder in Pythagorion, machten mit dem Moped noch einen Ausflug, ließen den Außenborder reparieren und fuhren weiter nach Agathonisi. Hier waren wir schon mal vor 12 Jahren und es hat sich kaum etwas verändert. Eine sehr sympathische kleine Insel, auf der wir jetzt einen Tag Pause von den vielen “Anstrengungen” machen. Dies ist unsere letzte Station in Griechenland und außer von unserem Abflughafen auf  Kos werden wir bis dahin nicht mehr ins Internet kommen. Morgen geht es nach Didyma, wo man den Apollontempel besichtigen kann und das eine supergute Marina haben soll. Danach wollen wir noch in Iassos unter Ruinen ankern, in dem unaussprechlichen Gümüslük die viel gepriesenen Restaurants testen und von da aus in das Winterlager nach Bodrum fahren.

Hafentag Chios

p1060465.JPG p1060450.JPG p1060445.JPG p1060435.JPG p1060417.JPG 

Da Chios doch ganz schön groß ist, haben wir uns bei der Erkundungstour auf den Süden der Insel beschränkt. Es gibt ein sehr schönes Kloster zu besichtigen, tolle Buchten mit türkisem Wasser, einige nette Berdörfer und viel schroffe Landschaft mit hohen kargen Bergen. Chios Stadt ist laut und hektisch und es gibt sogar Verkehrsstaus, etwas, was man normalerweise nicht mit griechischen Inseln in Verbindung bringt. Bis jetzt konnte uns die Insel noch nicht so richtig überzeugen, aber vielleicht haben wir noch nicht die richtigen Ecken entdeckt oder wir sind und bleiben einfach eingeschweißte Samos-Fans.

Heute wollen wir noch einen halben Tag nach Norden fahren und am Nachmittag rüber nach Cesme in die Türkei fahren, um uns dann abends wieder in einen Bazar zu stürzen. Von da aus geht es dann langsam zurück Richtung Bodrum.

Von Kusadasi über Sigacik nach Chios

p1060381.JPGp1060336.JPGp1060331.JPGp1060240.JPGp1060218.JPGp1060187.JPGp1060198.JPG  

Kusadasi war heiß und anstrengend, aber auch interessant und quirlig. Der erste echte türkische Döner war aber doch etwas enttäuschend. Dafür entschädigten die Eindrücke des Bazars und die Köstlichkeiten des Restaurants am Abend.

Am nächsten Morgen besuchten wir vor Einsetzen der großen Hitze die Ausgrabungsstätte Ephesos mit ihrer berühmten Celsus Bibliothek, die wirklich beeindruckt hat. Dann wurdees aber auch schnell zu heiß für irendwelche Besichtigungen und wir haben einen schnellen Sprung weiter nach Norden gemacht. Überraschenderweise war es, obwohl ein Hart-am-Wind Kurs ein richtig schöner Segeltag, der in der Marina Sigacik endete. Dies sollte ein kleiner Fischerort unterhalb einer genuesischen Mauer sein. Vorgefunden haben wir eine Riesenmarina mit einem Ort, den wir vor lauter Hüpfburgen, Karusells und diverser anderer Vergnügungseinrichtungen erst gar nicht finden konnten. Die alten Restaurants am kleinen – wirklich netten Fischerhafen – sind teuren Schickimicki Restaurants gewichen. Eine merkwürdige Athmosphäre, aber verlässt man die Hafenmeile findet man auch noch nette Cafenions.

Am nächsten Tag ging es wieder gegenan, aber auch dieses mal meinte der Wind es gut mit uns und verschonte uns von einem brutalen Gegenankurs, so dass wir ganz entspannt unser Ziel – eine traumhafte Ankerbucht – erreichen konnten. Hier oben trifft man kaum auf Segelboote, keine Gülets, kaum Charterboote. Zwar sind die Marinas voll, aber die Boote liegen da einfach nur. So war es in der Ankerbucht, nachdem ein paar private kleine Motorboote abends wieder nach Hause fuhren, sehr beschaulich. Genau für solche Buchten haben wir jahrelang gebaut, geschliffen, gestrichen. Also blieben wir noch den ganzen nächsten Tag. Allerdings legte im Laufe des Abends der Wind so heftig zu, dass wir etwas Bedenken hatten, ob der Anker hält. Aber zum Weiterfahren war es eh schon zu spät – also Ohren zu und durch. Ging auch alles gut.

Heute haben wir dann einen illegalen Grenzübertritt gewagt und sind auf Chios angekommen, eine ziemlich große Insel, für deren Erkundung wir uns einen Mietwagen genommen haben. Wir sind gespannt, was wir morgen alles entdecken.

Sorry, Fotos gibt es immer noch nicht – sie wollen einfach nicht hochgeladen werden. Aber Geduld, irgendwann klappt es!? 🙂

Marysol ist in Asien

Obwohl der Wind in  in der Nacht wieder durchjaulte, haben wir uns heute morgen auf den Weg in die Türkei gemacht und sind noch vor Einsetzen des starken Meltemi ganz entspannt in der Marina in Kusadasi angekommen, wo gleich alle Eincheckformalitäten erledigt werden. So hat Marysol das esrte mal Europa verlassen. Die Marina ist komfortabel, aber hier weht nicht der schöne Wind wie auf Samos und es ist unerträglich heiß, fast ohne Luftzug. Wir schleichen uns in die Stadt, wo wir alle paar Meter ein kühles Getränk zu uns nehmen und den ersten Döner essen. Den Rest des Tages verbringen wir am Pool der Marina. Morgen geht es ganz früh nach Ephesos – alte Steine ansehen. Der Plan ist, vor den ganzen Besichtigungsgruppen schon wieder draußen zu sein und uns weiter auf den Weg nach Norden zu machen.

Leider klappt es bisher nicht, Bilder hochzuladen. Keine Ahnung, was da nicht funktioniert. ich probiere es weiter.

Wieder an Bord – Von Leros nach Samos

Nun sind wir schon mehr als eine Woche wieder an Bord von Marysol, aber fehlende Internetverbindung macht es uns heute erst möglich, uns zu Wort zu melden.

Als wir am Samstag, den 21. Juli wieder an Bord gingen, war es so, als wären wir gerade weggefahren. Alles war natürlich ziemlich staubig, einige Fender waren platt von der Hitze, der Lack hat sehr gelitten und platzt an allen Stellen ab, aber innen sah es aus wie immer. Außerdem hatten wir ein paar Untermieter bekommen – eine Vogelfamilie, die es sich im Baum gemütlich gemacht hat. Zum Glück waren die Jungen schon recht groß, so dass sie bei unserem Ausquartierungsversuch von selbst das Weite gesucht haben. Nach der Menge des Nstmaterials, das wir entfernt haben, scheinen dort einige Generationen groß geworden zu sein. Also nächstes mal : unbedingt die Enden des Baums abkleben!!

Nach 2 Tagen putzen haben wir uns bei flauem Wind gleich in Richtung Norden auf den Weg gemacht zu unserer ersten und schon bekannten Insel Arki. Nach den ganzen Tagen Stress zu Hause und der Arbeiterei bei der Hitze an Bord haben wir dort erstmal 2 schöne Urlaubstage mit Baden, Lesen und Faulenzen verbracht, bevor wir jetzt schon den 4. Tag auf Samos gestrandet sind. Erstens gefällt uns die Insel so gut, und zweitens ist der Wind im Moment so heftig, dass wir kaum nach Norden kommen. Die windstillen Tage haben wir leider verpasst. Morgen werden wir einen Anlauf machen, um nach Kusadasi in die Türkei zu kommen und uns dann langsam die türkische Küste hinaufzuhangeln. Von da aus wollen wir noch nach Chios und eventuell nach Lesbos.

Da wir jetzt erstmal in die Türkei fahren, kann es etwas dauern, bis wir wieder einen Bericht einstellen können, da wir uns dann erstmal wieder mit der türkischen Internetverbindung auseinandersetzen müssen. Aber spätestens dann gibt es auch ein paar Bilder.

Marysol steht an Land

1 Jahr Pause für Mar y SolMit dem Travellift zum LiegeplatzWieder aus dem WasserLeros MarinaLetzte Überfahrt von Samos nach LerosPythagorion auf SamosAuf einem Ausflugsboot auf SamosStrand in Kokkari/SamosMondaufgang am Ankerplatz SamosCafe del Mar in Kokkarip1040989.JPGStillleben auf SamosSamosKokkari(Samos) Hafenp1040918.JPGHier noch die restlichen versprochenen Bilder. Marysol steht jetzt wieder an Land und wir sind wieder in Oldenburg und genießen das “kühle” Wetter. Die letzte gemessene Temperatur unter Deck von MarySol war 50 Grad, dann tillte das Thermometer. Die Abreise war noch etwas abenteuerlich. Am Morgen erfuhren wir durch Zufall, dass die Taxifahrer auf Kos streiken, so dass wir für die Tour vom Hafen Kos zum Flughafen eine längere Zeit einplanen mussten, das hieß eine frühere Fähre nehmen. Die fuhr aber schon 6 Stunden früher als eingeplant. Wir also im Galopp Plane auf das Boot, Sachen packen und ab zum Flying Dolfin von Leros nach Kos. Auf dem Weg kam es fast noch zu einer Kollision mit einem anderen Flying Dolfin, die nur durch starkes Abbremsen des einen und 90Grad-Kursänderung des anderen Bootes verhindert werden konnte. Da stieg der Adrenalinspiegel dann noch einmal ziemlich an. Das hätte noch gefehlt, dass wir alle Überfahrten mit MarySol unbeschadet überstehen und wir von einem Flying Dolfin mit übergemangelt werden. In Kos stellte sich heraus, dass nicht nur die Taxifahrer streiken, sondern auch die Busfahrer. 14 Kilometer zu Fuß mit Gepäck war uns dann doch zu weit, also versuchten wir einen Mietwagen zu bekommen. Die Mietwagenfirmen witterten aber eine Chance, einen schnellen Euro zu machen und wollten unverschämte Preise für die Einwegmiete. Inzwischen hatten sich die Busfahrer aber wieder umbesonnen und wir konnten doch noch halbwegs pünktlich am Flughafen sein. Wir konnten uns wirklich glücklich schätzen, dass nicht die Piloten oder das Bodenpersonal oder.. oder.. oder gestreikt haben. So sind wir jetzt wieder zu Hause und finden es prima, genauso wie wir uns auf das nächste Jahr freuen auf eine Tour in die Östlichen Sporaden und in die Türkei. Rover ist nach einem dreiwöchigen Heimaturlaub wieder auf Tour und wird jetzt von uns auf dem Blog verfolgt.

Von Samos ins Winterlager nach Leros

Samos war mal wieder ein Highlight, obwohl wir schon so oft hier waren. Die Bergdörfer Vourliotes oder Manolates sind wirklich nett, die Quelle Pnaka mit einer schönen Taverne und Blick auf das Meer, Oregano und Salbei pflücken, am  Kiesstrand von Kokkari sich den Wind um die Nase wehen lassen…. einfach schön. Die aktuelle Lage sieht jedoch anders aus. Marysol steht seit heute Morgen in Leros an Land. Alles hat reibungslos geklappt. Seit zwei Tagen machen wir Marysol bei einer Affenhitze winterfest. Leinen und Boot entsalzen, Fender schrubben, Teakbank ölen, Holz überstreichen usw . Das alles bei einer Affenhitze. Unter Deck waren heute 40Grad und es kam uns im Vergleich zu “draußen” kühl vor. Jede Bewegung erzeugt einen Schweißausbruch. Das Gute daran ist, dass wir uns jetzt wirklich auf das kühle, nasse Wetter in Oldenburg freuen, auch wenn die Freude sicher nicht lange andauern wird. Es war eine tolle Reise mit unbeschreiblich vielen verschiedenen Eindrücken, die wir Meter für Meter intensiv erlebt haben.  Aber genauso freuen wir uns jetzt auf unser Zuhause. Es gibt auch noch eine Menge Fotos, die nachgeliefert werden. Danke an alle, die uns wieder begleitet haben auf unserer Reise.

Von Leros nach Arki und Samos

p1040876.JPGArkip1040907.JPGStrand auf ArkiArkiArkip1040887.JPGZwillingsmuehlen auf LerosAuf der Burg auf Lerosp1040845.JPGNachdem das Wochenende vorbei war, wurde es wieder richtig gemütlich auf Leros, so wie wir es kennen. Das nächste Ziel Arki, weiter im Norden war etwas schwierig zu erreichen, denn der Wind pustet ununterbrochen mit 5 -6 Windstärken aus nördlichen Richtungen. Die Schaukelei hat sich aber wirklich gelohnt. Arki ist wirklich süß. Es gibt eine kleine Pier für ein paar Boote, einen Kiosk auf der Pier und 2 Tavernen, sonst viel Ruhe, einen Strand und- wie soll es anders sein – türkisblaues Wasser. Mit Sonnenhut und Wasser bewaffnet sind wir ein bisschen über die Insel gelaufen, auf der unerwartet wenig los war. Selbst die Wirte beklagten, dass es außer am Wochenende wenig los sei. Für uns ja nur gut. Nach 2 Tagen ging es zu unserer letzten Etappe auf dieser Reise – nach Samos, wo wir auch schon häufig ohne Boot waren. Die Tour hierher war richtig ätzend, Wind absolut von vorne und hohe Kreuz-undQuerwellen, die Marysol noch einmal so richtig durchgeschaukelt haben – uns natürlich auch. Die Belohnung ist eine schöne Ankerbucht in Pythagorion, dem Haupttouristenort. Wir haben uns gleich ein Moped für 3 Tage geliehen und sind gestern in die Bergdörfer gefahren, von denen aus man einen tollen Blick hat. Samos ist eine grüne Insel, besonders im Norden gibt es noch richtige Wälder und die Hänge mit den Zypressen erinnern mehr an die Toskana als an Griechenland. Fotos folgen heute Abend!!!

Von Nissiros nach Leros

p1040834.JPGLeros FischerhafenAufgegabeltes Fundstückp1040788.JPGVulkankrater auf NissirosNissiros hat einen Vulkankrater, der ordentlich nach Schwefel “duftet”, einige Fumarolen rauchen vor sich hin und es gibt Ablagerungen von gelben Schwefelkristallen. Ansonsten ist es eins: heiß…..Nach diesem unvermeidlichen Besuchsprogramm machten wir uns auf den Weg nach Kos, um in der Kos Marina Wasser aufzutanken, das Boot zu entsalzen und zu tanken, aber es ist Hochsaison und es gab keinen Platz. So ging es weiter nach Kalimnos, die Insel mit der wir einfach nicht warm werden, zumindest was die Liegeplätze und Häfen betrifft. Vathy ist eng, voll und laut, eine Ankerbucht im Norden liegt neben einer Fischfarm (riecht lecker) und Kalimnos Stadt bietet Liegeplätze direkt an der Straße. Für eine Nacht ging es. Am nächsten Morgen knüppelten wir Marysol dann gegen den Wind nach Leros, auch eine Insel, auf der wir schon ein paar Mal waren, und waren ziemlich geschockt. Vor dem Ort lagen 20 – 30 Boote, zum Teil Megayachten aus der Türkei. Von der ruhigen, beschaulichen Atmosphäre, die diese Bucht einmal hatte, war nichts mehr zu spüren. Wir haben uns wie früher in den Fischerhafen längsseits neben ein paar Fischer gelegt, die sehr nett waren und uns beim Anlegen halfen. So haben wir ein bisschen das “alte” Leros genießen können. Mit dem Moped sind wir zur Marina gefahren, wo Marysol den Winter verbringen wird und hatten einen sehr guten Eindruck. Alles superneu und alle geben sich viel Mühe. Bis dahin wollen wir noch ein paar Tage auf Samos verbringen, sind aber noch nicht sicher, ob es klappt, denn der Wind bläst ganz schön kräftig und wir müssen absolut gegenan.

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